Die taoistischen Lehren im heutigen Alltag

Tai Chi ist eine Kunst die für den Kampf, den eigenen und den äußerlichen, bestimmt ist. Die Methode darin besteht aus dem Gleichen, denn im Äußerlichen und Innerlichen werde ich mich selbst finden. Alles lebt in seiner Harmonie, im Zentrum und ist nach den Gesetzen der Natur gebunden.

An sich arbeiten mit der Hilfe des Ursprungs

Kommt jemand zu einem Arzt und sagt: „Bitte helfen Sie mir“ und jemand anderer kommt zu ihm und sagt: „Ich möchte wissen was ich tun kann.“ Beide Patienten wollen eine Hilfestellung, wobei die erste auf der Kraft und Intention des Arztes beruht und der zweite Patient aus eigener Kraft versucht mit der Hilfe des Arztes zu arbeiten.

Die richtige Haltung des Arztes wäre eine Ablehnung der Hilfestellung und ein weiteres Fragen oder Fordern um die Intention auf den Patienten deutlich zu machen. Die daraus resultierende Wirkung, die von der Intention des Arztes aus kommt, sollte dem Patienten dazu Kraft geben aus eigener Verantwortung an seiner Besserung zu arbeiten. Die Kooperation und Vertrauen zwischen Arzt und Patient sind die besten Voraussetzungen für den Erfolg aus eigener Kraft.

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Die Intention des Patienten spiegelt den harmonisierenden Gegensatz mit welcher Intention der Arzt handeln sollte. Ein guter Arzt verbessert den Zustand seiner Patienten, die aus eigener Verantwortung handeln, die Inspiration dazu kommt aus dem eigenen Erfolg, sowohl beim Arzt als auch beim Patienten. Der Ursprung ist daher der gleiche, egal aus welcher Polarität.

Die bloße Absicht „zu helfen“ könnte in diesem Szenario auch für Unselbständigkeit und Schaden sorgen. Verantwortungsübernahme und Abhängigkeit sind die Folgen, der Zustand daraus im Körper und Geist bleibt unausgeglichen und es entsteht eine Disharmonie.

Manchmal bedarf es einen strengen Arzt, einen „nicht helfenden“ Arzt, der dadurch allerdings trotzdem emphatisch und einfühlend bleibt. Die Richtung der Absicht geht durch Kraft und sowohl auch mit Entspannung, manche Lösungen kommen mit dem Loslassen und Warten, während manchmal es einen kleinen „Anstoß“ bedarf.

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