Leitfaden des Kriegers

Der Wandel der Unvereingenommenheit ist in der Situation, in der Durchsetzungsvermögen gefragt ist, Bestandteil der persönlichen Entwicklung. Ein Stein bringt den Wanderer zum stolpern, doch viele Steine ebnen den Weg. Das immerwährende Vorhandensein verschiedener Faktoren, mit denen wir uns identifizieren, begradigt unser Verständnis und die Umsetzung unserer Absichten.

Die fiktive Grenze zwischen Körper und Geist ist die Säule, die das Haus des Kriegers trägt.  Hängend auf einem Faden zwischen Himmel und Erde treffen Schmerz und Genugtuung auf einen Punkt, der schnell zu Unzufriedenheit und Barmherzigkeit umwandeln kann. Die Eindrücke des Verlierers und des Gewinners sind in beiden gleich enthalten.

Demnach macht es keinen Sinn dem Gegner etwas zu beweisen oder zu erklären. Die eigene Erklärung für den Moment ist die wichtigste Eingebung während dem Kampf. Der Krieger fordert stets das Ungeahnte und entspricht seiner Wahrnehmung. Daraus wächst der Geist und der Körper wird gestärkt, denn aus unseren Aufgaben wachsen wir.

Die Realität, die angenommen wird, spiegelt sich mit den Erfahrungswerten, deshalb hat der Geist die Kontrolle über das, was der Körper annimmt.

Der steigende Horizont führt zur Unverträglichkeit neuer Dinge. Der wahre Krieger verhält sich deshalb ebenbürtig, denn nur so bleibt die Beobachtungsgabe unvoreingenommen.

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